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VIT Journal A43 LR FINALE PRUSKIL DRUCK Seite 01

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Nachrichten

Mystische Orte: Frauenstein

Mystische Orte: Frauenstein

Archäologisch wurde das Frauenstein-Areal bislang nicht untersucht; würde dies geschehen, so würden dort wahrscheinlich hochinteressante keltische Bodenfunde ans Licht kommen. Die Keltenfestung bei Empertsreut im Landkreis Freyung-Grafenau bietet aber auch ohne Grabungen genug mystische Relikte, die Rückschlüsse auf keltische Riten zu in deren Mittelpunkt die Verehrung der „dreifachen Göttin“ gestanden haben soll.

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Ten Years Of Passion

Ten Years Of Passion

Ganz im Corona-Outfit, versteckt hinter ihrem Mund- und Nasenschutz, bereiten die Künstler um Pavel Roucka die Ausstellung "Pavel Roucka & Friends - 10 Years of Passion" vor. Sie sollte ursprünglich bereits ab 23. März im Alten Rathaus Viechtach, Stadtplatz 1 gezeigt werden.

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Unterwegs bei der Wischlburg

Unterwegs bei der Wischlburg

Nördlich von Plattling befindet sich die, zum Teil mitmodernen Häusern überbaute Wischlburg. Die Ringwallanlage wird häufig fälschlicher Weise als Römerschanze bezeichnet. Dabei war sie im 10 Jahrhundert, zur Zeit der Ungarneinfälle, eine wichtige Fliehburg für die Menschen im Umland.

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Figaro, Figaro, Figaro …

9. Zwischenruf
5. Mai 2020

Seit heute weiß ich, dass in diesem Land die Prioritäten ganz anders gelagert sind, als dass wir es in der Schule, in der Erziehung in unserem Leben als Mitglied der Gesellschaft bisher geglaubt hatten. Es ist nicht die Existenz des Individuums, das im Vordergrund steht, es ist nicht das Wohlergehen des Kollektivs, das in anderen Staatsformen jahrzehntelang propagiert wurde, es ist nicht das Gesundsein oder -bleiben, welches wir so gerne in den Vordergrund stellen. Nein! Es ist in aller erster Linie der Frisörbesuch und an zweiter Stelle der heiß ersehnte Jahresurlaub. Das alles hat so wenig mit Gesundheit zu tun, wie der Schweinebraten mit einem Erdbeereis, ist aber den Deutschen ungeheuer wichtig. Zumindest kommt man zu diesem Schluss, wenn man einen Abend nach der Öffnung der Figaros die Nachrichten über dieses epochale Ereignis und die Statements der Kunden in den Nachrichten anhören musste. In Schwerin beispielsweise, öffneten die Haarschneider bereits um eine Minute nach Mitternacht, so dringend warteten die Delinquenten auf die Schur ihrer siebenwöchigen Haarpracht. Frauen sprachen von „nur noch schwer auszuhaltenden Zuständen“ – Männer von „kaum mehr abzuwartenden Maßnahmen“. Wohl gemerkt: Waschen und Föhnen, das ging auch in den vergangenen Wochen, die Sauberkeit ließ noch keine Flohnester entstehen, der Juckreiz, durch Nissen-Bisse verursacht, ließ sich durchaus im Zaum halten. Das Einzige, das litt war wohl das Schönheitsempfinden Einzelner. Ein lässliches Problem, wenn man dagegen den Infektionsschutz stellt, der vieles erforderlich machte, was jetzt langsam wieder vergessen werden soll.

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Wenn Helden zum Saufutter werden

8. Zwischenruf
11. April 2020

In den Supermärkten arbeiten nur noch Helden, auf alle Fälle keine Mindestlohnbezieher. Die Lastzüge auf deutschen Autobahnen werden plötzlich von Helden gesteuert – nicht mehr von gestressten, unter Druck stehenden Lenkzeiten-Überschreitern. Pflegekräfte und Ärzte sind in den Heldenhimmel aufgestiegen, und keine überlasteten 36 Stunden Bereitschaftsdienste ableistende Gewinngaranten für deutsche Kliniken. Über Polizisten plant garantiert schon der erste Privatsender eine vielteilige Serie unter dem Titel „Helden auf Streife“. War es in Italien noch emotional, ehrlich und deshalb auch ergreifend, als die Tifosi um 12 Uhr mittags an offenen Fenstern und Balkonen ihren Helfern applaudierten, so gibt sich das deutsche Heldenepos durch die inflationäre Verwendung der Heroen selbst der Lächerlichkeit preis.

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Da wird der Mensch wieder zum Tier

7. Zwischenruf

30.3.2020

Wer glaubte, dass die Zivilisation den modernen Menschen zu einem besseren Individuum gemacht hätte, sieht sich in Krisensituationen meist getäuscht. Kaum belegt man Gesellschaften mit Ausgangsbeschränkungen, verfallen sie in die alten Gewaltrituale. Die Fälle häuslicher Gewalt nehmen zu weil sich testosterongesteuerte und meist auch noch alkoholgeschwängerte Vollpfosten nicht in der Gewalt haben. In China ist während der Ausgangssperre der Anteil an psychisch schwer geschädigten Personen aufgrund von Gewalteinwirkungen signifikant gestiegen. Denn plötzlich sind Flucht-Möglichkeiten versperrt. Der Weg zur Freundin oder heim zu den Eltern das alles ist nicht mehr möglich wenn der Partner hohldreht und sich über Frau und Kind hermacht. Die einseitige Geschlechterdarstellung sei erlaubt, denn der weitaus überwiegende Teil der Gewaltanwendungen im häuslichen Heim geht nun einmal von dem aus, was sich gemeinhin als der „Herr der Schöpfung“ bezeichnet.  So gaben in einer Pilotstudie 2004 des Bundesgesundheitsministeriums zwar 26 % der Männer an schon einmal (höchstens zwei Mal) Gewalt von der Partnerin erfahren zu haben. Keiner von ihnen gab an verprügelt oder zusammengeschlagen worden zu sein. Vielmehr erlitten sie Kratz- oder Bisswunden, wurden angerempelt oder weggeschubst. Da kommt das Tier zum Vorschein, das in uns schlummert, das wird derjenige, der auswärts gern das Wildschwein rauslässt plötzlich zum Hausschwein!  Dabei steckt hinter häufigem Macho-Gehabe ein frustrierter, verunsicherter, von Selbstzweifeln geplagter Mensch, der endlich die Schwächeren gefunden hat, die er drangsalieren und peinigen kann. Zivilisation hin, moderner Mensch her – die Gewaltbereitschaft der Individuen ist auch heute (oder gerade heute) wieder grenzenlos.

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Wenn der Anstand der Gier zum Opfer fällt

6. Zwischenruf
28. März 2020

Gier und Raffsucht haben uns in die missliche Lage gebracht, von einem menschenverachtenden System wie dem Chinas abhängig zu werden. Rücksichtslosigkeit und das Fehlen jeglicher moralischeren Grundsätze waren Kompass und Leitmotive für eine Entwicklung, die das Streben nach unanständig hohen Gewinnen vorangetrieben hat. Gewinne zu erzielen, das ist die Absicht, die sich hinter jeder geschäftlichen Aktivität verbirgt und sie ist per se das Treibmittel einer erfolgreichen Wirtschaft. Nur sie ist in der Lage Arbeitsplätze zu schaffen, Forschung zu betreiben und gesellschaftlichen Wohlstand zu garantieren. So weit so gut. Wenn aber das Streben nach Gewinn der einzige Motor von Unternehmensphilosophien wird, dann löst sich die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit von der volkswirtschaftlichen Vernunft. Dann stellt man – leider meist zu spät – fest, dass Schlüsselbetriebe verkauft, ganze Produktionszweige verlagert und lebenswichtige Medikamente nicht mehr hergestellt werden können. Das alles, weil übliche Gewinne durch die Einsparung von Kosten zu unanständigen hohen Gewinnen mutierten. Jetzt sollen, durch staatliche Eingriffe garantiert, solche Schlüsselproduktionen im eigenen Land aufrechterhalten werden. Die Einsicht kommt gerade zu einer Zeit, in der ganz Deutschland Gefahr läuft, den Kampf gegen die Corona-Pandemie allein schon wegen fehlender Schutzmasken und Schutzkleidung zu verlieren.

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Die Krise gebärt neue Stars

5. Zwischenruf

26. März 2020

Hätte ich vor Wochen gefragt, wer Alexander Kekulé, Christian Heinrich Maria Drosten, Hendrik Streek und Lothar Hein Wieler seien, dann hätten wohl 99 Prozent der deutschen Bevölkerung mit den Schultern gezuckt. Im Geist hätte der Eine vielleicht seine Suche im Rich der Boygroups gestartet, während der weniger musikbegeisterte Zeitgenosse vielleicht die Spielberichte des fußballkickenden Nachwuchses durchleuchtet hätte. Zugegeben, vielleicht fällt es der Mehrheit in dieser ungestützten Form auch heute noch schwer, die Typen, die sich hinter den Namen verbergen, identifizieren zu können. Nennt man ihre akademischen Grade, die allesamt das dem Mindestmaß eines Doktors und Professor aufweisen, dann dürfte es schon bei der Mehrheit klingeln. In Wirklichkeit sind ihre Gesichter nahezu jeden Abend in unseren Wohnzimmern zu Gast, flimmern aus allen Kanälen und vielen Formaten, aus Studios, Fernsehpulten oder Pressekonferenzen aus den LED-Flachbildschirmen in die wissbegierige Familiengemeinschaft. Es sind die Wissenschaftler, die in der Fachwelt aufgrund ihrer bisherigen Leistungen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Ihre beruflichen Titel sind so lang, dass Rattenschwänze eine viel zu kurz geratene Bezeichnung wären. Ich habe Sie am Ende des Artikels zusammengefasst, weil sie sonst jeden Lesefluß sprengen würden.

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Wie dumm muss man eigentlich sein…

4. Zwischenruf
25. März 2020

In funktionierenden Demokratien werden sie gern als die vierte Macht im Staat bezeichnet. Medien nehmen in unserer Gesellschaft eine Sonderstellung ein. Ihnen gebührt die Aufgabe die Legislative, die regierende Staatsgewalt also, zu kontrollieren oder zu kritisieren, für die erforderliche Transparenz zu sorgen und auch die Finger in jene Wunden zu legen, die Regierende gern verheimlichen wollen. Das ist ein ehernes Gut unseres Staatswesens, das zu verteidigen eine ebenso ehrenwerte Aufgabe ist. Doch wer kritisiert sie, die berufsmäßig zu Kritikastern werden? Niemand, weil sich keiner traut? Niemand, weil man dann in die rechte Ecke jener Soziopathen gesteckt wird, die ihrerseits die Mär von der Lügenpresse in die Welt gesetzt haben? Niemand weil selbst Medienschaffende den Spruch kennen gemäß dem man sich zwar mit einem Redakteur anlegen darf, niemals aber mit einer Redaktion.

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Mystische Orte: Burgstall Degenberg

Mystische Orte: Burgstall Degenberg

Der Autor Manfred Böckl startet in der März-Ausgabe eine Serie über „MYSTISCHE ORTE“. Die 1. Folge beschreibt den Burgstall in Degenberg. Unser Fotograf war vor Ort und hat die Reste der Ruine fotografiert. Der Artikel stammt aus Böckls Buch „Keltenschanzen, Ringwälle, Burgställe“ das direkt bei Amazon bestellt werden kann. Siehe hierzu auch die Anzeige am Rand unserer Homepage.

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"Auf Amol" geht um die Welt

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Ein Gruß gegen den Angstmoloch: „bleib g’sund!“

3. Zwischenruf
22. März 2020

„… und bleib g‘sund!“ ein Grußwort, das uns in der Vergangenheit als gedankenlose Floskel wie eine Selbstverständlichkeit über die Lippen kam, gewinnt derzeit an emotionaler Tiefe. Mir zumindest ergeht es so, dass ich beim Hören des Grußes eine tiefe Dankbarkeit empfinde, dass ich erkenne, dass diese drei Worte ganz anders klingen als sie am Ende eines Telefonates bei dem über Geschäfte, die letzte Grillparty oder das wieder einmal versaute Fußballspiel der heimischen Mannschaft gesprochen wurde, geklungen hat. Dabei plagen uns zurzeit wirkliche Sorgen, weiß kaum einer von uns, wie es wirtschaftlich weitergeht, ob die nächsten Rechnungen noch bezahlt werden können, wie die Mitarbeitern bezahlt werden sollen, ob sich das eigene Geschäft aufrechterhalten lässt.

„… und bleib g’sund!“ strahlt in der jetzigen Zeit so viel mehr aus, als nur das Aussprechen eines Wunsches. Man hört, die Sorge, die sich dahinter verbirgt, fühlt sich aufgenommen in das Fühlen eines Anderen. Man fühlt sich behütet, verstanden, mitgenommen. Es tut gut, behütet, verstanden und mitgenommen zu werden. Es tut gut, in einer Zeit, in der Existenzen zu Grunde gehen, riesige Traditionsunternehmen straucheln, Tausende und Abertausende um ihr wirtschaftliche Zukunft bangen und der Angstmoloch Sars CoV-2 seine todbringenden Schatten voraus wirft. Dort, wo jetzt Hotels in Notkliniken umfunktioniert werden, wo Containerdörfer mit Etagenbetten entstehen oder Hallen zu Lazaretten ausgebaut werden wird schon bald Gevatter Tod einziehen. Eines ist sicher, wenn diese Betten gebraucht werden, beginnt auch bei uns das einsame Sterben, hält ein Siechtum Einzug, das von Angehörigen abgeschottet, in der totalen Einsamkeit zu Ende gehen wird. Diese Betten sind für jene vorbereitet, die erkranken, wenn uns die Welle der Infektionen am schlimmsten trifft. Wenn Ärzten und allen medizinischen Helfern das Heft des Handelns von Gevatter Tod schon längst aus der Hand genommen worden ist. Diktiert einmal das Sterben den Alltag in diesen Behelfskliniken werden die Helfer unwillkürlich zu Knechten jenes Todes der in seiner Unbarmherzigkeit seinen Daumen dadurch senkt, dass die Beatmungsgeräte nicht mehr ausreichen. Er trifft dann die letzte Entscheidung durch die Wahl desjenigen, der entscheidet, wem die Zufuhr von Sauerstoff noch gewährt wird. Ich gestehe es freimütig: Davor habe ich eine Scheiß-Angst.
Vielleicht gerade deshalb ist der ehrlich gemeinte Gruß so wohltuend, so hoffnungsspendend, so umsorgend, dass man nicht mehr müde wird ihn zu hören. Viel wichtiger aber ist es ihn auch zu sagen oder zu schreiben: Also: „bleib g’sund!“

Wolfgang Lichtenegger
Herausgeber des VIT-Journals

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VIT-Journal arbeitet an Hilfsplattform

VIT-Journal arbeitet an Hilfsplattform

Mit Hochdruck arbeitet ein Team des VIT-Journal an einer Plattform, auf der Hilfen für Senioren oder Erkrankte organisiert werden können. Wer den älteren Herrschaften Einkäufe abnehmen, Fahrten für sie erledigen oder anderweitig Hilfe anbieten kann hat in Kürze die Möglichkeit sich an der Facebook-Gruppe „Corona-Hilfe: Du bist nicht allein“ anzumelden. Die Plattform ist zunächst für den Altlandkreis Viechtach konzipiert, kann sich aber auch darüber hinaus entwickeln, wenn sich entsprechend Administratoren bereit erklären. Die Dienstleistung soll für Helfer und Hilfesuchende kostenlos sein – in Kürze dazu mehr.

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Wäre Impotenz eine gerechte Strafe?

2. Zwischenruf

Ich würde heuer noch ganz gern 65 Jahre alt werden. Vor zwei Jahren habe ich eine Lungenentzündung überstanden, ich leide seit 14 Jahren an einer Herzschwäche, die Transaktionsleistung (Pumpleistung) meines Herzens liegt unter 20 % und ich habe Diabetes. Keine sonderlich guten Voraussetzungen, wenn das Coronavirus ante portas steht. Bisher war ich der Meinung, dass ich das alles schultern könnte, erstmals wird mir das Heft des Handelns aus der Hand genommen. Ich bin Realist genug um einzuschätzen wie das im Ernstfall ausgehen wird. Dass ich mich dennoch am Tag stundenweise mit dem Thema beschäftige? Weil ich wissen will, wo der Feind steht, wie er zuschlägt und was wir unternehmen müssen, um dem Unausweichlichem vielleicht dennoch entkommen zu können.

Wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und so hoffe ich, dass wir es in Deutschland schaffen, die Ansteckungskurve so zu verflachen, dass auch alle schwer erkrankten Patienten die bestmögliche Behandlung erfahren. Beispiele gibt es, die Mut machen. Frankreich ist so eines. Macron war uns in der Umsetzung drastischer Maßnahmen immer ein paar Tage voraus. Er schloss eine Woche früher die Schulen, war beim Zusperren der Geschäfte schneller und haderte auch nicht mit dem Ausrufen des Ausnahmezustandes – der Lohn? Frankreich hat (Stand 19.3. um 22 Uhr) um ein Drittel weniger Infizierte als Deutschland. Vor einigen Tagen betrug der Unterschied gerade einmal 14 Prozent – und der Abstand wird größer. Während hierzulande die Zahl der Erkrankten von Tag zu Tag um 31 Prozent* zunimmt und sich so jeden dritten Tag verdoppelt ist die Zunahme in Frankreich mit 27 Prozent* signifikant geringer. Verändern sich diese Zahlen innerhalb einer Woche nicht, hat Frankreich in einer Woche rund 58.600 Infizierte (11.000**), Deutschland dagegen 101.300 Infizierte (15.300**).
Soll heißen, es lohnt sich, soziale Kontakte zu meiden. Das sei noch einmal all jenen ins Stammbuch geschrieben, die sich weiterhin in Gruppen treffen, Corona-Partys feiern oder anderweitige Saufgelage abhalten müssen. Schade nur, gerade die werden es nicht lesen, weil es dazu einer Grundintelligenz bedarf, die ich diesen Menschen einfach abspreche. Es sind diejenigen, die in Filmen wie „Walking Dead“ auf der anderen Seite der Zäune dahinvegetieren nur ihr eigenes Vergnügen als Maßstab ihres Handels sehen. Wenn ich mich auf diese Gruppe der Rücksichtslosen so extrem einschieße, dann hat das vielleicht auch damit zu tun, dass ich mich selbst - aber auch viele in meinem Alter - durch diese Dumpfbacken gefährdet sehe. Das macht mich wütend, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Situation nicht selbst im Griff habe, weil uns andere gefährden, ohne dass wir dagegen etwas tun können.
Gäbe es die Feen, die Wünsche erfüllen, wäre der meine, dass sich all jene Unvernünftigen anstecken, schnell gesund werden aber als Spätfolge an Impotenz leiden sollten. Dann hätte die Gesellschaft der Zukunft wenigsten die Chance von vielen, vielen Dumpfbacken befreit zu sein, weil der Ausbreitung der Dummheit damit Grenzen gesetzt wären.


Wolfgang Lichtenegger
Herausgeber des VIT-Journals

*Quelle: Die Zahlen stammen aus Untersuchungen der John Hopkins Univerity in Baltimoore, USA. Die Forscher sammeln weltweit die Daten zum Corona-Virus und werten die Entwicklungen aus.
** die Angaben in Klammern betreffenden Stand vom 19.3.2020 um 22:00Uhr.

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Nepper, Schlepper, Bauernfänger

Kaum greifen die ersten Maßnahmen, kaum sind deren Auswirkungen erkennbar, schon versuchen kriminelle Elemente daraus ihren Vorteil zu ziehen. Gefälschte Info-Karten, die den Seiten der Hopkins-Universität ähneln installieren Schadsoftware auf Rechner, falsche Spendenaufrufe ergaunern Gelder von hilfsbereiten Menschen.

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Närrisch und typisch Kollnburg

Närrisch und typisch Kollnburg

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"Bild er leben" in Ruhmannsfelden

Der Künstler Erhard Bauernfein stellt 30 Kunstwerke aus Malerei und Zeichnung mit dem Thema „Bild er leben“ in der VG Ruhmannsfelden aus.

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Dogxaid hilft Blinden

Dogxaid hilft Blinden

Unser VIT-Journal Fotograf konnte als Helfer für blinde und sehbehinderte Menschen eine von Dogxaid organisierte Wanderung fotografisch begleiten. Mehr darüber lesen Sie im nächsten VIT-Journal. Erstaunlich, wie gut die Teamarbeit zwischen den sehenden Begleitern und ihren Schützlingen funktioniert. Daneben spielen aber auch die Blindenführhunde eine enorm wichtige Rolle.

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Pressefotos des Jahres machen Station in Viechtach

Pressefotos des Jahres machen Station in Viechtach

Daniela Albrecht, Journalistin aus Viechtach und stellvertretende Vorsitzende des BJV ist es gelungen, die 80 besten Pressefotos aus dem Jahr 2019 nach Viechtach zu holen.

Mehr als 80 Interessierte waren bei der Vernissage dabei.

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Analoges WoidLand

Analoges WoidLand

Friedrich Saller und Ernst Hermann stellen derzeit im Haus der Wildnis in Ludwigsthal schwarz-weiß Fotografien aus. Die beiden fotografieren analog mit Mittelformat-, Großformatkameras und Lochkamera. Beide entwickeln ihre Bilder in den eigenen Dunkelkammern selbst in den verschiedenen Verfahren.

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